{"id":1834,"date":"2020-11-16T15:35:48","date_gmt":"2020-11-16T13:35:48","guid":{"rendered":"http:\/\/familienlebenleichtgemacht.de\/?p=1834"},"modified":"2020-11-16T22:39:17","modified_gmt":"2020-11-16T20:39:17","slug":"augustina-pietrantonie-die-erhabene-ihre-geschichte-in-ich-form-fuer-kinder-erzaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/familienlebenleichtgemacht.de\/?p=1834","title":{"rendered":"Augustina Pietrantonie (die Erhabene)- Ihre Geschichte in Ich-Form f\u00fcr Kinder erz\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"\n<p>Kinder lieben Geschichten. Und wir Erwachsene lieben es Geschichten zu erz\u00e4hlen. Und wir haben festgestellt, wenn man den Kindern Geschichten in I<strong>ch- Form mit Hilfe von Theater-Puppen oder Playmobilfiguren frei erz\u00e4hlt<\/strong>, sind sie richtig gespannt und aufmerksam.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier haben wir ein Beispiel und alles wichtige von der Heiligen Augustina zusammengefasst. <\/p>\n\n\n\n<h2><span style=\"color:#086e28\" class=\"has-inline-color\">Warum wir unseren Kindern Geschichten von Heiligen erz\u00e4hlen? <\/span><\/h2>\n\n\n\n<p> Fantasy, &#8222;Just for fun&#8220; Geschichten gibt es \u00fcberall&#8230;&#8230;. <span style=\"color:#a60832\" class=\"has-inline-color\">Reale Geschichten von Menschen, die auch den Lebensalltag mit all seinen H\u00f6hen und Tiefen erleben mussten, eher selten. <\/span>Hinzu kommt, dass Kinder durch TV, PC und Handy eh schon immer in ander Welten unterwegs sind&#8230;und so lernen -wir und die Kids- spielerisch viel von unsern Vorfahren, Kultur, Geschichte usw.. Probierts doch einfach mal aus. <\/p>\n\n\n\n<iframe style=\"width:120px;height:240px;\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" src=\"\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?ServiceVersion=20070822&#038;OneJS=1&#038;Operation=GetAdHtml&#038;MarketPlace=DE&#038;source=ac&#038;ref=tf_til&#038;ad_type=product_link&#038;tracking_id=jmundner09-21&#038;marketplace=amazon&#038;region=DE&#038;placement=B082VSNXTP&#038;asins=B082VSNXTP&#038;linkId=39e1997ca16ad7c39e0ad9706927dce0&#038;show_border=false&#038;link_opens_in_new_window=false&#038;price_color=333333&#038;title_color=0066c0&#038;bg_color=ffffff\">\n    <\/iframe>\n\n\n\n<h1><span style=\"color:#47eb15\" class=\"has-inline-color\">Hallo liebe Kinder ich bin Augustina\u2013 aber alle nennen mich Livia.<\/span><\/h1>\n\n\n\n<p> Ich habe am 27. M\u00e4rz. Geburtstag. Ich wohne mit meinen 11 Geschwistern in einem kleinen D\u00f6rfchen in Italien. Italien ist ein Nachbarland von Deutschland. Seid ihr dort schon mal gewesen? Meine Eltern hatten einen kleinen Bauernhof und jeder von uns musste mit anpacken. Allerdings war ich die zweit \u00c4lteste und musste meiner Mama im Haushalt und bei der Erziehung meiner Geschwister mithelfen. Helft ihr manchmal auch zu Hause eurer Mama oder eurem Papa?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Au\u00dfer der Arbeit wurde bei uns auch viel Gebetet, denn mein Gro\u00dfvater Domineco\u2013 f\u00fcr mich Opa\u2013 war ein echter Patriarch. <\/p>\n\n\n\n<iframe style=\"width:120px;height:240px;\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" src=\"\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?ServiceVersion=20070822&#038;OneJS=1&#038;Operation=GetAdHtml&#038;MarketPlace=DE&#038;source=ac&#038;ref=tf_til&#038;ad_type=product_link&#038;tracking_id=jmundner09-21&#038;marketplace=amazon&#038;region=DE&#038;placement=B079KPCFGC&#038;asins=B079KPCFGC&#038;linkId=0fafc121353e61a645428d01c3e0601f&#038;show_border=false&#038;link_opens_in_new_window=false&#038;price_color=333333&#038;title_color=0066c0&#038;bg_color=ffffff\">\n    <\/iframe>\n\n\n\n<h2><strong>Wisst ihr was ein Patriarch ist?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Patriarch ist ein Kirchenoberhaupt. <strong>Patriarch hei\u00dft \u00fcbersetzt aus dem griechischen: Pater = Vater\u201c und \u201earchein = herrschen, erster sein!<\/strong> Mit der Ausbreitung des christlichen Glaubens mussten eine Vielzahl von Verwaltungs\u00e4mtern gebildet werden, deren obersten Amtsinhabern der Titel &#8222;Patriarch&#8220; gegeben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Mutter \u00fcbertrug mir gro\u00dfe Verantwortung und ich wure zu einem M\u00e4dchen \u201eauf das man sich bei geschlossenen Augen verlassen konnte. Ich arbeitete auf den Feldern und k\u00fcmmerte mich um die Tiere. Meine Freunde habe mich nie spielen gesehen. Ich war sch\u00fcchtern und schweigsam, mied aber die Gesellschaft nicht. Ich hatte einen guten Einfluss auf&nbsp; meine Freundinnen, die immer, bevor sie eine Entscheidung trafen, sagten: \u201eH\u00f6ren wir uns zuerst an, was Livia davon h\u00e4lt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Schule konnte ich nur selten doch lernte ich durch meinen Opa eine ganze Menge. Mit sieben Jahren begann ich mit anderen Kindern zu \u201earbeiten\u201c . F\u00fcr den Bau der Stra\u00dfe Orvinio-Poggio Maiano schleppte ich \u00fcber tausende Eimer Sand und Schotter. Mit 12 Jahren ging ich in den Wintermonaten mit den anderen jungen \u201eSaisonarbeiterinnen\u201c nach Tivoli zur Olivenernte. Ich \u00fcbernahm dabei die moralische und religi\u00f6se Verantwortung f\u00fcr meine Gef\u00e4hrtinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen ihrer Weisheit, Selbstlosigkeit, Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Sch\u00f6nheit war Livia sehr beliebt. Die jungen M\u00e4nner des Dorfes hatten ein Auge auf mich geworfen. Meine Mutter tr\u00e4umte&nbsp; von einer guten Partie f\u00fcr mich. Aber ich wollte Ordensschwester werden und machte kein Geheimnis darum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Generaloberin der Barmherzigen Schwestern der hl. Johanna Antida Thouret nahm mich mit 22 Jahren in Rom auf. Ich verabschiedete mich von den Bewohnern, von jedem einzelnen Winkel des Dorfes, von den Orten des Gebets: der Pfarrkirche und der Madonna della Rifolta; Ich umarmte meine Familienangeh\u00f6rigen und empfing auf Knien den Segen von meinem Gro\u00dfvater Domenico, ich \u201ek\u00fcsste die T\u00fcr unseres Hauses, machte ein Kreuzzeichen darauf und rannte davon\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 17 Monaten Vorbereitung im Mutterhaus, am Fu\u00dfe des Aventin, wurde ich am 13. August 1887 unter dem Namen Sr. Augustina zur Einkleidung zugelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich arbeitete zun\u00e4chst in der Kinderabteilung und anschlie\u00dfend in der Abteilung f\u00fcr Tuberkulosekranke. Sp\u00e4ter wurden die Kapuzinerpatres vertrieben, die Kruzifixe abgenommen und jedes andere religi\u00f6se Zeichen verbrannt. Uns Schwestern wollte man auch entfernen, f\u00fcrchtete jedoch, dadurch unpopul\u00e4r zu werden. Also machte man uns das Leben schwer und verbot uns, von Gott zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich verk\u00fcndete das Evangelium allein durch meine Gegenwart.&nbsp; Im Krankensaal der Verzweifelten und der todgeweihten Tuberkulosekranken zeigte ich meine ganze Hingabe und meine au\u00dferordentliche Aufmerksamkeit f\u00fcr jeden Patienten, vor allem f\u00fcr die schwierigsten, gewaltt\u00e4tigsten und widerw\u00e4rtigsten unter ihnen, wie einen gewissen \u201eRomanelli\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Abteilung ging es bekannterma\u00dfen turbulent zu. Die Art der Krankheit und die Isolation steigerten die Unruhe der Insassen bis zur Verzweiflung und der Dienst war zuweilen sogar gef\u00e4hrlich. Ich bewahrte Ruhe und ich f\u00fcrchte nichts: \u201eder Herr tr\u00e4gt Sorge f\u00fcr mich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ich betete viel. Empfing t\u00e4glich die hl. Kommunion, aus der ich Kraft und Hilfe sch\u00f6pfte. Giuseppe Romanelli war der Schlimmste von allen, vulg\u00e4r und unversch\u00e4mt, besonders mit mir.&nbsp; Er war zu allem f\u00e4hig und schikanierte alle. Als ihn der Direktor nach unz\u00e4hligen Provokationen aus dem Spital warf, suchte sein Zorn eine Zielscheibe und er fand sein Opfer in mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mai 1894 erkrankte ich an Tuberkulose. Ich wollte aber bei meinen Patienten nahm nach einer kurzen Erholung, wieder an die Arbeit auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 13. November 1894 begann ich meinen Tag wie gewohnt. Zur Besuchszeit zogen wir Schwestern uns zur\u00fcck, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Auch Romanelli kam und lauerte mir in einem schmalen Gang auf und versetzte mir sieben t\u00f6dliche Messerstiche. Jeder Versuch, mir zu helfen, war umsonst; Ich hatte gerade noch Zeit, meinem M\u00f6rder zu vergeben. Ich starb im Alter von 30 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ganze Stadt war aufgew\u00fchlt. Die Stimme des Volkes und die gesamte Presse bezeichneten mich- Sr. Augustina als M\u00e4rtyrerin. Am 14. November 2004 wurden meine sterblichen \u00dcberreste in die Pfarrkirche von Pozzaglia Sabina in Latium \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 18. April 1999 wurde ich von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen, nachdem mich Papst Paul VI. am 12. November 1972 seliggesprochen hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinder lieben Geschichten. Und wir Erwachsene lieben es Geschichten zu erz\u00e4hlen. Und wir haben festgestellt, wenn man den Kindern Geschichten in Ich- Form mit Hilfe von Theater-Puppen oder Playmobilfiguren frei erz\u00e4hlt, sind sie richtig gespannt und aufmerksam. Hier haben wir ein Beispiel und alles wichtige von der Heiligen Augustina zusammengefasst. 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